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Künstliche Giftstoffe stellen in der direkten Wohn- und Arbeitsumgebung ein hohes Gesundheitsrisiko da. Dies ist vielen Menschen nicht bewusst. Verwendete Farben, Lacke, Holzschutzmittel oder Kleber enthalten häufig Lösungsmittel oder Pestizide, die sich noch Jahre später nachweisen lassen. Auch Möbel, Teppiche und Wohntextilien können Schadstoffe an die Atemluft abgeben. Mit Naturharzfarben, „Biolacken", Linoleumböden oder natürlichen Möbelimprägnierungen auf Leinöl- oder Wachsbasis kommen auch problematische Stoffe ins Haus: Sie enthalten ungesättigte Fettsäuren, die an der Luft zu Aldehyden oxidieren. Selbst unbehandelte Massivholzmöbel sind nicht immer unbedenklich: Insbesondere Nadelhölzer verströmen Terpene – natürliche Lösemittel, die vor allem in ätherischen Ölen vorkommen. Nicht zu unterschätzen sind Schadstoffbelastungen in Wohnobjekten durch Heizanlagen. Aus Öl-, Gas- oder Pellet-Heizungen können giftige Benzole, Aldehyde oder Brandgase unbemerkt in den Wohnbereich aufsteigen. Bewohner gewöhnen sich sehr schnell an typische Gerüche und nehmen sie irgendwann gar nicht mehr war. Ein ganz trauriges Thema sind Fertighäuser bestimmter Hersteller aus den 70iger Jahren. Die Innenwände wurden damals mit Stoffen behandelt, die heutzutage als stark krebserregend eingestuft sind. Die häufig benutzte Ausrede, dass Schadstoffe dieser Häuser über die Jahre ausgegast sind, ist definitiv falsch! Aus eigenen Erfahrungen von vielen durchgeführten Messungen lässt sich berichten, dass nicht selten Grenzwerte um weit mehr als das zehnfache überschritten werden! Deshalb sollte man schon bei den kleinsten Verdacht die Belastungen der Raumluft vorsorglich testen lassen. Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Unruhe, Übelkeit oder Hautveränderungen können Symptome von Vergiftungserscheinungen sein, welche unbehandelt, schwere körperliche Dauerschäden verursachen. Viele Giftstoffe reichern sich im Körper an und können nicht ausgeschieden werden. Baubiologie SaarLorLux Dienstleistungen: Bei einem Vor-Ort Termin, wird ihr Wohnobjekt optisch auf mögliche Schadstoffquellen untersucht. Nach einer fachlichen Beratung lässt sich dann entscheiden, welche Analysen in ihrem Fall sinnvoll wären. Ermittelt werden können etwa 300 verschiedene leichtflüchtige Einzelsubstanzen von VOC´s,MVOC´s, VVOC´s, Weichmacher, Aldehyde (z.B. Formaldehyd), Brandgase nach Wohnungsbränden oder Luftbelastungen durch Heizöl. Schwerflüchtige Stoffe wie Biozide, Holzschutzmittel, Flammschutzmittel, Insektizide, Giftstoffe in Flüssigkeiten, Bodenproben und mechanische Fasern (z.B. Asbest) gehören ebenfalls zum Leistungsspektrum. Die gebräuchlichsten Tests sind vorrätig und können sofort vor Ort genommen werden. Alle Ergebnisse werden in einer schriftlichen Dokumentation ausführlich für sie ausgewertet. Bestandteil dieser Dokumentation ist auch eine Sanierungsempfehlung mit Hinweisen, wie sie eventuelle Schadstoffbelastungen reduzieren können. |
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